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Allergie Kompetenz Stuttgart

Arzneimittelallergie

Medikamentenallergie – wenn Medikamente nicht vertragen werden


Medikamente können auch unerwünschte Wirkungen haben. Zu den seltenen Nebenwirkungen gehören Allergien gegen Medikamente und deren Inhaltsstoffe.

Folgende Symptome einer Arzneimittelallergie können auftreten:

  • Hautveränderungen, insbesondere Ausschlag (Arzneimittelexanthem) und Rötungen sowie Schwellungen
  • Asthmaanfälle
  • allergischer Schnupfen
  • Schwindel, Übelkeit, Atemnot

Arzneimittelallergien jedoch können prinzipiell bei jedem eingenommenen Arzneimittel auftreten, hauptsächlich bei Einnahme von Antibiotika, Schmerzmitteln und manchen Naturheilmitteln wie z.B. Echinacea, Arzneitees (Arnika, Kamille, Schafgarbe, Löwenzahn u.a.). Auch in den Arzneimitteln enthaltene Zusatzstoffe (Farbstoffe, Füllstoffe, Aromastoffe, Stabilisatoren, Konservierungsmittel) können der auslösende Faktor sein.

Nicht immer handelt es sich bei den Symptomen nach Einnahme von Medikamenten um eine echte Allergie. Es kann auch eine Pseudoallergie vorliegen, deren Beschwerden meist sofort nach Einnahme auftreten.

Für Arzneimittelallergiker ist es wichtig, einen Allergiepass mit sich zu führen, in den unverträgliche Arzneimittel eingetragen werden. Der Allergiepass (auch Allergieausweis) ist ein Dokument, das Angaben über die beim Inhaber vorliegenden Allergien und auslösenden Substanzen enthält.


Allergie-Wissen

  • Im nächsten Kapitel erfahren Sie mehr über Berufsallergien – wenn Arbeit krank macht.
Praxis