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Allergie Therapie Stuttgart

Hyposensibilisierung

Desensibilisierung bei allergischem Asthma und Heuschnupfen


Die Hyposensibilisierung wird vor allem bei allergischem Asthma und Heuschnupfen sowie bei Insektengiftallergie angewendet. Es wird das Allergen wiederholt und mit zunehmender Menge per Spritze verabreicht, bis eine deutliche Besserung oder Symptomfreiheit erreicht ist.

Mit der Behandlung soll die überschießende allergische Reaktion des Immunsystems in Richtung einer normalen Immunität gegen das Allergen verschoben werden.

Am besten wirkt Hyposensibilisierung, wenn nur ein alleiniger allergener Faktor ausschlaggebend ist, also wenn es sich ausschließlich um eine Pollenart (Baum- ODER Gräserpollen, nicht UND) handelt.

Alternativ zur Spritze (subkutan) gibt es auch die Möglichkeit, Tropfen oder eine Tablette einzunehmen (sublinguale Immuntherapie).

Bei pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien ist die Behandlung durch Hyposensibilisierung jedoch wenig geeignet.

Auch bei schwerem Asthma, Herz-Kreislauf- oder Tumorerkrankungen, einem geschwächten Immunsystem und in der Schwangerschaft ist eine Hyposensibilisierung meist nicht möglich.

Bei der Hyposensibilisierung besteht die Gefahr von Nebenwirkungen, meist in Form von Hautausschlägen und Juckreiz. Sehr selten kann auch ein allergischer Schock auftreten, der lebensbedrohliche Folgen haben kann. Die Gesamtdauer der Hyposensibilisierung beträgt in Abhängigkeit vom Allergen zwischen 3 und 5 Jahre.

Die besten Erfolge werden bei Patienten erreicht, wenn der Patient jünger ist und seine Allergie noch nicht lange besteht.


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